Das Spiel mit Riesenseifenblasen

Hinsichtlich unserer Produkte sind die wichtigsten Faktoren für das Spiel mit Riesenseifenblasen der Verbrauch von Seifenblasenlauge, das Verdünnungsverhältnis (Wasser zu Konzentrat), die Größe der Seifenblase und die Witterungsbedingungen.

1. Verbrauch

Der Verbrauch der Flüssigkeit richtet sich nach Anzahl sowie Alter der Kinder und Größe sowie Art der Spielzeuge. Ein ungefährer Richtwert ist 10 Kinder, 10 Spielzeuge, 5 Liter Seifenblasenlauge pro Stunde. Wenn Sie also länger oder mit mehreren Spielzeugen Seifenblasen machen möchten, sollten Sie möglicherweise eines der größeren Konzentrate in Erwägung ziehen. Über die Verdünnung können Sie logischerweise den Verbrauch reduzieren.

2. Verdünnung

Unsere Konzentrate tragen die Bezeichnung x – x Liter Wasser. Das liegt daran, dass Sie das Konzentrat von 1:10 bis 1:20 mit Wasser verdünnen können.

Das Verdünnungsverhältnis (Wasser zu Konzentrat = Tenside) steht in engem Zusammenhang mit den Witterungsbedingungen und der Größe der Seifenblase bzw. der Spielzeuge.

Das variierende Mischverhältnis 1:10 (Konzentrat: Wasser) bis 1:20 bzw. 1:30 bedeutet, dass es verschiedene Faktoren gibt, die ein höheres, bzw. geringeres Verhältnis erfordern oder ermöglichen.

Die Größe der Seifenblase:

  • Mit unseren Zauberstäben medium kann das Verhältnis auf bis zu 1:30 erhöht werden.
  • Für die Zauberstäbe maxi und die kleinen Dreiecke können sind so gut wie immer 1:20 verdünnen
  • Für alle mittelgroßen Spielzeuge gilt bei günstigen Witterungsbedingungen 1:20, dies muss vor Ort getestet werden, da zu viele Faktoren mitspielen, die von hieraus nicht prognostiziert werden können.
  • Für Riesenseifenblasen (mit der großen Triangel und dem großen Drilling) verwende ich persönlich eine Verdünnung von 1:10, bei sehr günstigen Bedingungen auch 1:20.
  • Bei 50- und 100-Bubblern empfehle ich eine Verdünnung von 1:20.

3. Witterung

Die wichtigsten Witterungsbedingungen für das Spiel mit Riesenseifenblasen sind:

Wind: Bei mäßgiem bis normalem und etwas stärkeren Wind kann man sich diesen beim Seifenblasenzaubern zunutze machen. Hier lautet das Credo vor allem Rückenwind, so wie im echten Leben auch. Erfahrungsgemäß wird dann ab 25-30 km/h Windgeschwindigkeit mit Böen das Seifenblasenspiel beeinträchtigt. Wenn es sehr windig ist, sollte man die Pausen des Winds abwarten und dann die Seifenblase machen. Bei stärkerem Wind hat sich eine niedrigere Verdünnung, also 1:10, bewährt. An stark windigen Tagen eignen sich vor allem unsere Spielzeuge 50-Bubbler und 100-Bubbler. Ein Trick bei starkem Wind ist, dass man beim Seifenblasemachen in Windrichtung mitläuft und somit den Effekt abschwächt. Der Viererstab zum Einschließen in eine Seifenblase bedarf nahezu absoluter Windstille. Die Riesenseifenblasen sollten bei starkem Wind schneller geschlossen werden. Dies erfolgt durch das Öffnen und Schließen der Spielzeuge. All das schult das Gefühl für dieses himmlische Kind.

Luftfeuchtigkeit: Desto höher die Luftfeuchtigkeit desto besser. Vor allem nach einem Regenguss oder bei leichtem Nieselregen sind die Bedingungen am allerbesten. Aber auch an normalen Tagen mit einer Luftfeuchtigkeit von ca. 70 % ist mit schönen Ergebnissen zu rechnen.

Temperatur: Optimale Temperaturverhältnisse liegen bei 5 – 25 Grad, drunter wird’s zapfig und drüber verdampft das Wasser in der Seifenblase schneller und somit hält die Seifenblase weniger lang. Bei heißem Wetter über 25 Grad empfehle ich eine Verdünnung von 1:10.

Luftdruck: Es ist klar festzustellen, dass z. B. vor einem Gewitter, die Seifenblasen nach unten gedrückt werden und somit nicht so schön durch die Gegend schwirren. Ein Luftdruck um 1020 ppa hat sich meiner Erfahrung nach als optimal erwiesen.

Luftverschmutzung: Partikel in der Luft wie Staub, Rauch, Abgase etc. beeinträchtigen die Entstehung von Seifenblasen.

Tipps und Kniffs:

  • Legen Sie bei höherem Verbrauch und/oder zum Schutz ein Planschbecken unter die Schüssel mit Seifenblasenlauge. Somit können Sie die abtropfende Flüssigkeit auffangen und wiederverwenden.
  • Es ist unter Umständen ratsam, eine gewisse Menge an Lauge im Mischverhältnis 1:10 anzurühren und die gleiche Menge Wasser bereitzuhalten, so können Sie vor Ort das Mischverhältnis ggf. anpassen.
  • Probieren Sie das geeignete Mischverhältnis vor Ort in einer kleinen Menge aus. Ein anteiliges Anrühren ist ratsam und sinnvoll.
  • Wenn es sehr heiß sein sollte, empfiehlt es sich u. U. die Luftfeuchtigkeit künstlich zu erhöhen, d. h. mit einem Wasserschlauch oder Eimer den jeweiligen Platz nass machen. Die aufsteigende Verdunstung wird die Luftfeuchtigkeit erhöhen und somit die Seifenblasen beeinflussen.
  • Wenn es dahingegen sehr kalt sein sollte, kann man die Lauge mit heißem Wasser anrühren, so gefriert diese nicht so schnell.